IQ 162: Wofür interessiert sich ein Superhirn in der 7. Klasse?

Ein Superhirn-Test mit IQ 162, intelligenter als Einstein und Stephen Hawking – und doch ein normaler Zwölfjähriger, wenn auch mit großen Ambitionen.
Titelbild
Intelligenz kennt keine Körpergröße (Symbolbild).Foto: JNemchinova/iStock
Von 21. November 2025

Was macht ein Junge mit einem überdurchschnittlichen Intelligenzquotienten so den ganzen Tag? Genau mit dieser Eigenschaft wird der britische Schüler Julien Deleau-Lees in einem Interview auf YouTube vorgestellt. Er selbst ist es, der zu Wort kommt: „Ich bin Julien und habe einen IQ von 162.“

Im Videointerview kommt der Junge ohne Umschweife zur Sache: „Ich mag Mathe und Naturwissenschaften, insbesondere den Weltraum“, erklärt der Schüler und fügt gleich hinzu, dass er aber auch Videospiele möge. Seine Favoriten: „Fortnite“ und „Gorilla Tag“ an der VR (Virtual Reality Brille).

Seiner Mutter nach merke er sich gerne Dinge und liebe einfach alles, was mit Mathematik und Naturwissenschaften zu tun habe. „Für Julian ist das so etwas wie ein Freizeitvergnügen“, so die Mutter.

Ein Mensa-Test mit erstaunlichem Ergebnis

Doch woher wussten Julien und seine Mutter überhaupt, dass der Junge einen IQ von 162 hat? Die Antwort ergab sich aus einem Mensa-Test: „Ich war neugierig, was ich erreichen könnte, wie hoch ich kommen könnte, was für mich möglich war zu erreichen“, erklärt Julien.

Eigentlich habe er den Test schon mit acht Jahren machen wollen. Aber die Regelungen bedingen ein Mindestalter von zehn Jahren. Nachdem die Mutter ihn online angemeldet hatte und es soweit war, reisten sie nach Birmingham, wo der Test stattfand. Die Mutter meint, der Test habe zweieinhalb Stunden gedauert, mit Pause. Julien bestand mit 162 IQ – was die höchstmögliche Punktzahl für Minderjährige sei, so die Mutter.

Dabei ist allein die Aufnahmebedingung für einen Mensa-Test nicht ohne. Man muss einen höheren IQ haben als 98 Prozent der Menschen im jeweiligen Herkunftsland  – oder umgekehrt: Man muss zu den intelligentesten 2 Prozent des Landes gehören. In Deutschland wäre das ein IQ von mindestens 130.

(Wer übrigens Spaß an kleinen Tests hat, wird bei Mensa fündig: hier oder hier).

In einem Beitrag der Epoch Times USA über den Jungen wurde dieser zitiert: „Der Test war für mich ziemlich einfach. Ich suche nach Ähnlichkeiten in den Zeilen und Spalten und ziehe die Möglichkeiten in Betracht. Wenn man eine Ähnlichkeit erkennt, liegt dort oft die Lösung“, erklärte der Junge.

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Dem Bericht nach sei Julien eines der jüngsten Mitglieder bei „Mensa International“ geworden, dem 1946 gegründeten Club der Superhirne. Der hohe IQ-Wert von 162, so wird erklärt, sei sogar höher als der von Albert Einstein oder Stephen Hawking, die beide bei etwa 160 gelegen seien.

Eine große Liebe zum Weltraum und ein gutes Herz

Zum Zeitpunkt des Interviews ging der Junge in die siebte Klasse der King Edward VI School in Stratford-upon-Avon, in der englischen Grafschaft Warwickshire. Die Schule ist auch als „Shakespeare-Schule“ bekannt, weil der große englische Dramatiker diese Schule besucht haben soll. Superhirn Julien hat weitreichende Visionen seiner Zukunft: „Wenn ich groß bin, möchte ich Astrophysiker werden, das heißt, ich will den Weltraum und die Physik erforschen“, so der zum Zeitpunkt des Interviews Zwölfjährige.

Der Weltraum, unendliche Weiten… Julien Deleau-Lees will ihn erforschen, wenn er einmal groß ist. Foto: den-belitsky/iStock

Dem Bericht nach wolle er in die Fußstapfen seines Helden treten, des verstorbenen Stephen Hawking. Der damals 12-Jährige erklärte: „Ich mag Quantenphysik. Schwarze Löcher sind interessant. Stephen Hawking hat mich schon immer inspiriert.“ Auch die Mutter ist begeistert von dieser Idee: Er liebt den Weltraum, und er habe ein immenses Wissen darüber entwickelt, was dort vor sich geht. „Er kann Schwarze Löcher und Sterne mühelos erklären. Er kann jederzeit so viel tiefer ins Detail gehen“, sagte sie.

Doch bei allem Genie und Hingabe zur Wissenschaft lässt seine Mutter ihm Zeit und Raum zur Entwicklung. „Ich dränge ihn nicht. Alles, was er tut, kommt von ihm selbst. Es liegt ganz bei ihm, und wenn er aussteigt und etwas Künstlerischeres machen oder sich ändern will, ist das für mich in Ordnung.“ Der ganze Antrieb komme von seinem Wunsch, „sich selbst herauszufordern“ – sie unterstütze nur, so die Mutter des Kindergenies, die zudem sagte: „Ich bin wirklich stolz auf ihn. Ich bin noch stolzer auf ihn, weil er so ein liebenswerter Junge ist.“

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