Israel hat Leichen von drei weiteren toten Hamas-Geiseln erhalten

Die islamistische Hamas hat angekündigt, die Leichen von drei weiteren israelischen Geiseln an Israel zu übergeben. Kurz darauf meldete Israel, die sterblichen Überreste von drei getöteten Geiseln erhalten zu haben.
Nach israelischen Angaben hat die Hamas dem IKRK erneut Leichen übergeben, bei denen es sich nicht um vermisste Geiseln handelt. (Archivbild)
Hamas kündigt Übergabe von drei weiteren toten Geiseln an (Archivbild).Foto: Abdel Kareem Hana/AP/dpa
Epoch Times2. November 2025

Die islamistische Hamas hat die Übergabe der Leichen von drei weiteren israelischen Geiseln an Israel angekündigt. Die laut Hamas am Sonntag in einem Tunnel im südlichen Gazastreifen gefundenen Leichen von drei toten israelischen Soldaten sollten am Abend um 19.00 Uhr MEZ übergeben werden, erklärte die Palästinenserorganisation im Onlinedienst Telegram.

Israel hat nach Regierungsangaben die sterblichen Überreste von drei weiteren toten Hamas-Geiseln erhalten. Drei Särge mit den Leichen seien von der Hamas über das Rote Kreuz im Gazastreifen an die Armee übergeben worden, erklärte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntagabend.

Sie würden zur Identifizierung in ein gerichtsmedizinisches Labor gebracht. Der Palästinenserorganisation zufolge handelt es sich um die Leichen von drei Soldaten, die am Sonntag in einem Tunnel im südlichen Gazastreifen gefunden worden seien.

Die islamistische Hamas hatte bislang die Leichen von 17 Geiseln übergeben. Im Zuge eines von US-Präsident Donald Trump vermittelten Waffenruheabkommens hätte die Palästinenserorganisation neben den letzten 20 noch lebenden Geiseln eigentlich auch längst alle 28 noch im Gazastreifen festgehaltenen toten Geiseln an Israel übergeben sollen.

Zwischen Israel und der Hamas gilt seit dem 10. Oktober eine Waffenruhe. Sie trat rund zwei Jahre nach dem Überfall der Islamisten-Organisation und ihrer Verbündeten auf Israel und dem Beginn des dadurch ausgelösten Krieges im Gazastreifen in Kraft. (afp/red)



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