Israelische Armee entsendet Panzer in Milizen-Hochburg im Westjordanland

Die israelische Armee hat die Ausweitung ihres Einsatzes im Westjordanland angekündigt und eine Panzereinheit in die Stadt Dschenin verlegt.
Titelbild
Israelische Panzer sind am 15. Mai 2021 an ihrer Position entlang der Grenze zum palästinensischen Gazastreifen abgebildet.Foto: Jack Guez / AFP über Getty Images
Epoch Times23. Februar 2025

Die israelischen Streitkräfte, der Inlandsgeheimdienst Schin Bet und die Grenzpolizei führten ihren „Anti-Terror-Einsatz“ im Westjordanland fort und weiteten „offensive Aktivitäten in dem Gebiet aus“, erklärte die Armee am Sonntag. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz kündigte an, die Armee werde „im Verlauf des kommenden Jahres“ in einigen Flüchtlingssiedlungen des Palästinensergebiets bleiben.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte den Einsatz in Dschenin am Freitag angeordnet, nachdem zuvor Bomben in drei Bussen nahe Tel Aviv explodiert waren. Dabei war niemand verletzt worden.

Bereits im Januar hatte die israelische Armee eine große Offensive im Westjordanland mit dem Ziel gestartet, militante Palästinensergruppen aus dem Bereich Dschenin zu vertreiben. Die Stadt und die angrenzende Flüchtlingssiedlung sind als Hochburgen palästinensischer Milizen bekannt.

Der durch den Überfall der islamistischen Hamas und verbündeter militanter Palästinensergruppen auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöste Krieg im Gazastreifen hatte auch die Gewalt im von Israel besetzten Westjordanland aufflammen lassen. Das Gebiet wird zwar von der Palästinensischen Autonomiebehörde regiert, die Hamas ist dort aber seit dem 7. Oktober zunehmend aktiv. (afp)

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