Ramaphosa: Reden weiter über US-Teilnahme an G20-Gipfel

US-Präsident Donald Trump hat vor einiger Zeit mit einem Boykott des Treffens der führenden Industrie- und Schwellenländer gedroht. Kommt doch noch Bewegung in die Lage?
Nehmen die USA am Ende doch noch am G20-Gipfel in Südafrika teil - trotz der Boykottankündigung von US-Präsident Donald Trump?
Nehmen die USA am Ende doch noch am G20-Gipfel in Südafrika teil - trotz der Boykottankündigung von US-Präsident Donald Trump?Foto: Themba Hadebe/AP/dpa
Epoch Times20. November 2025

Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa hofft nach Signalen aus Washington doch noch auf eine Teilnahme der USA am G20-Gipfel an diesem Wochenende in Südafrika. „Wir haben von den Vereinigten Staaten eine Mitteilung erhalten, über die wir noch mit ihnen diskutieren.“

Demnach hätten die USA „ihre Meinung über die Teilnahme in irgendeiner Form an dem Gipfel geändert“, sagte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa in Johannesburg. „Die Gespräche dauern noch an.“

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Die Diskussion komme zwei Tage vor Beginn des Gipfels zu einem späten Zeitpunkt, sagte Ramaphosa. Südafrika müsse daher mit den USA besprechen, was die Mitteilung wirklich bedeute und wie praktikabel eine Teilnahme überhaupt noch sei. „Wir sehen das als positives Zeichen.

Wie ich immer sage: Boykottpolitik funktioniert nie“, sagte Ramaphosa. „Es ist besser, im Zelt zu sitzen als außerhalb des Zelts. Es ist erfreulich zu hören, dass es einen Kurswechsel gibt.“

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Der G20-Gipfel, der am 22. und 23. November in Johannesburg stattfindet, ist der erste, den ein afrikanisches Land ausrichtet.

US-Präsident Trump hatte dem Land unter anderem vorgeworfen, weiße Farmer politisch zu verfolgen.

Am 7. November 2025 erklärte Trump in einem Post auf seiner Plattform, dass kein US-Regierungsmitglied teilnehmen werde, einschließlich Vizepräsident JD Vance, der ursprünglich für Trump antreten sollte.

Die USA übernehmen im kommenden Jahr die jährlich rotierende G20-Präsidentschaft. (dpa/red)



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