Sonnensturm verschiebt Start von Bezos-Rakete

Beim Erstflug erreichte die Rakete„New Glenn” im Januar direkt das All. Der zweite Flug musste nun bereits zweimal verschoben werden. Das Unternehmen Blue Origin sorgt sich vor allem um die Ladung.
Der Start der Rakete wurde nun bereits zum zweiten Mal verschoben. (Archivbild)
Der Start der Rakete wurde nun bereits zum zweiten Mal verschoben. (Archivbild)Foto: John Raoux/AP/dpa
Epoch Times12. November 2025

Wegen eines heftigen Sonnensturms ist der zweite Start der leistungsstarken Schwerlastrakete „New Glenn“ des Weltraumunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos vorerst verschoben worden. Mögliche neue Starttermine würden derzeit untersucht, teilte das Unternehmen via Online-Plattform X mit.

Besonders um die Ladung bestand Sorge: Die Rakete sollte zwei Mars-Orbiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa ins All bringen.

Mit der „Escapade“ genannten Mission will die Nasa unter anderem die Atmosphäre des roten Planeten untersuchen. Man habe Sorge vor möglichen Auswirkungen des Sonnensturms auf die „Escapade“-Orbiter gehabt, hieß es von Blue Origin.

[etd-related posts=“5301124″]

Der heftige Sonnensturm hatte unter anderem in einigen Gebieten der Erde zu Signalunterbrechungen bei der Funkkommunikation und bei Satellitennavigations-Anwendungen geführt sowie für Polarlichter bis weit in den Süden gesorgt.

Der Start der „New Glenn“ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral war eigentlich bereits für Sonntag geplant gewesen, dann aber wegen schlechten Wetters verschoben worden.

Beim Erstflug hatte es die Rakete im Januar direkt ins All geschafft. In Zukunft will Blue Origin damit dem Unternehmen SpaceX Konkurrenz machen, das aktuell die kommerzielle Raumfahrt dominiert. (dpa/red)



Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion