Weiterer Haftbefehl gegen Linksextremistin nach Angriffen in Ungarn
Im Zusammenhang mit mutmaßlichen Angriffen auf Teilnehmer eines umstrittenen Aufmarschs in Budapest im Jahr 2023 ist nun eine weitere Frau festgenommen worden und in Untersuchungshaft gekommen. Emilie D. stellte sich zuvor den Behörden, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Freitag mitteilte. Sie soll Teil einer linksextremistischen Gruppe sein, die in Ungarn mehrere Menschen attackiert haben soll.
In den vergangenen Monaten waren bereits mehrere weitere mutmaßliche Mitglieder der Gruppe festgenommen worden, zuletzt im Januar. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen, wie auch Emilie D., die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung und gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung vor. D. soll noch als Heranwachsende gehandelt haben.
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In Ungarns Hauptstadt Budapest findet jährlich der sogenannte Tag der Ehre statt, ein Aufmarsch, zu dem sich ungarische und deutsche Nationalisten aus ganz Europa versammeln. D. soll dort im Februar 2023 an zwei Überfällen auf insgesamt vier Menschen teilgenommen haben, welche die Gruppe als „Neonazis“ einstuften. Zusammen mit anderen soll sie auf ihre Opfer eingeschlagen oder -getreten und einem Mann Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben.
Festgenommen wurde sie am Donnerstag im thüringischen Jena, wo sie sich bei den Behörden gemeldet hatte. Am Freitag wurde sie den Angaben zufolge dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete.
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(afp/red)
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