Hamburger Bundeswehr-Kommandeur warnt vor Drohnen

Morgen beginnt die Bundeswehr in Hamburg mit ihrem Manöver „Red Storm Bravo“. Auch die Drohnenabwehr steht auf dem Übungsplan. Über der Kaserne in Iserbrook wurden schon öfters Drohnen gesichtet.
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Die Bundeswehr übt in Hamburg auch im Hafen (Symbolbild).Foto: Christian Charisius/dpa
Epoch Times24. September 2025

Vor dem dreitägigen Manöver „Red Storm Bravo“ der Bundeswehr in Hamburg berichtet der Kommandeur des Landeskommandos Hamburg von möglichen russischen Spähversuchen.

„Auch über unserer Kaserne in Iserbrook haben wir schon eine große Zahl von Drohnensichtungen gehabt“, sagte Kapitän zur See Kurt Leonards der Wochenzeitung „Die Zeit“. Es gelinge aber bislang nicht, die Drohnen abzufangen.

Ab Morgen üben gut 500 Soldaten der Bundeswehr in Hamburg beim Manöver „Red Storm Bravo“ unter anderem die schnelle Verlegung von Truppen und schwerem Militärgerät. Auch die Drohnenabwehr, der Betrieb von Checkpoints und ein möglicher Massenanfall an Verletzten in der Schiffswerft Blohm+Voss sind Teil des Manövers.

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Vor der aktuellen Lage solle „Red Storm Bravo“ eine „glaubwürdige Abschreckung“ zeigen, sagte Landeskommandeur Leonards.

Ausdrücklich gehe es auch um Szenarien der sogenannten hybriden Bedrohung, beispielsweise eine Vergiftung des Trinkwassers oder einen großflächigen Stromausfall. „Den Umgang mit solchen Szenarien müssen wir trainieren“, so Leonards. (dts/red)



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