Mutmaßliches IS-Mitglied in Düsseldorf wegen Kriegsverbrechen in Syrien angeklagt

Die Bundesanwaltschaft hat einen Syrer angeklagt, der in seinem Heimatland für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gearbeitet und Kriegsverbrechen begangen haben soll.
Im Jahr 2017 verhängte das Oberlandesgericht Düsseldorf Millionen-Bußgelder gegen mehrere Süßwarenhersteller.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf (Archivbild).Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Epoch Times14. November 2025

Die Bundesanwaltschaft hat einen Syrer angeklagt, der in seinem Heimatland für den IS gearbeitet und dabei Kriegsverbrechen begangen haben soll. 2014 habe Ahmad A. A. sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen, teilte die Karlsruher Behörde am Freitag mit. Im August 2014 habe er als Teil einer IS-Einheit zahlreiche Menschen festgenommen.

Die Einheit habe die männlichen Gefangenen massiv mit Schlägen misshandelt und zwei von ihnen enthauptet. Die übrigen Männer seien am nächsten Morgen verschleppt und zum Teil getötet worden. A. A. werden nun neben Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit auch Mord beziehungsweise Beihilfe zu diesen Taten sowie die Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe vorgeworfen.

Er wurde im Januar im nordrhein-westfälischen Monheim am Rhein festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Oberlandesgericht Düsseldorf. (afp/red)



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