Polizei löst unangemeldete Demonstration von Kurden in Duisburg auf

Dutzende Kurden zogen am Mittwoch durch den Stadtteil Marxloh und zeigten dabei verbotene Fahnen mit dem Porträt des in der Türkei inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan.
Titelbild
Verbotene Fahnen mit dem Abbild des PKK-Anführers Abdullah Öcalan wurden bei einer Demo in Duisburg getragen.Foto:  Oliver Berg/Symbolbild/dpa
Epoch Times5. September 2018

Die Polizei hat in Duisburg eine unangemeldete Demonstration dutzender Kurden aufgelöst. Etwa 60 Teilnehmer zogen am Mittwoch durch den Stadtteil Marxloh und zeigten dabei verbotene Fahnen mit dem Porträt des in der Türkei inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan, wie die Polizei mitteilte. Einige Demonstranten trugen zudem T-Shirts mit dem Bild Öcalans.

Der Verkehr kam den Angaben zufolge zeitweise zum Stillstand. Die Polizei stellte die Personalien der Demonstranten fest und erteilte Platzverweise. Gegen einen der Männer lag ein internationaler Haftbefehl vor, er wurde festgenommen. Ein weiterer Mann kam in Polizeigewahrsam, nachdem er Widerstand geleistet hatte.

Insgesamt wurden drei Strafanzeigen wegen Widerstandes gestellt. Außerdem beschlagnahmten die Beamten 37 Fahnen und drei T-Shirts mit dem Abbild des Chefs der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sowie ein Messer. (afp)



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