Schrillende Handys und heulende Sirenen: Behörden testen Alarmsysteme für Notfall

Bundesweit haben probehalber die amtlichen Warnsysteme für den Not- und Katastrophenfall ausgelöst. Hintergrund ist der jährliche Warntag. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung und kein Handlungsbedarf.
Relevant ist laut Bundesregierung nicht nur die Anzahl der Sirenen, sondern auch wie modern die aufgestellten Warnanlagen sind. (Archivfoto)
Relevant ist laut Bundesregierung nicht nur die Anzahl der Sirenen, sondern auch wie modern die aufgestellten Warnanlagen sind.Foto: Patrick Pleul/dpa
Epoch Times11. September 2025

Bundesweit haben am Donnerstagvormittag probehalber die amtlichen Warnsysteme für den Not- und Katastrophenfall ausgelöst. Hintergrund ist der sogenannte jährliche Warntag. Bund, Länder und Kommunen testen die Abläufe und Alarmstrukturen für den Fall von Katastrophen und Krisen.

Verschickt wurden Testwarnungen unter anderem über Warnapps wie Nina oder Katwarn und das Cell-Broadcast-System an Mobiltelefone.

Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung und kein Handlungsbedarf. Erfahrungen können über warntag-umfrage.de gemeldet werden.

Der bundesweite Warntag findet immer am zweiten Donnerstag im September statt. (Symbolfoto)

Der bundesweite Warntag findet immer am zweiten Donnerstag im September statt. (Symbolfoto) Foto: Sina Schuldt/dpa

Verbreitet wurden die offiziellen Testwarnungen außerdem über Medien und digitale Anzeigetafeln im öffentlichen Raum. Die Beteiligung bei den Medien war überschaubar: Viele Fernsehsender blenden die Warnung nicht als Laufband ein, wie eigentlich von den Organisatoren gewünscht.

In den Warntag eingebunden waren unter anderem auch die Deutsche Bahn und Nahverkehrsunternehmen, um Warnungen an Bahnhöfen bekanntzugeben. Teils testeten die Behörden zudem alternative Alarmierungswege, etwa Sirenen.

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Der bundesweite Warntag ist als Test für die Kommunikationsstrukturen im Fall von Katastrophen und Großschadensereignissen gedacht und soll die Bevölkerung für solche Situation sensibilisieren. Das Thema Bevölkerungsschutz gewinnt aber auch wegen internationaler Krisen an Bedeutung.

Der erste Warntag 2020 war von Pannen überschattet, 2021 gab es zunächst keine Wiederholung. Die Warntage 2022, 2023 und 2024 liefen laut Behörden weitgehend erfolgreich. (afp/red)



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