Prostatakrebs: Die wichtigsten Warnsignale, die Männer kennen sollten
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern: Etwa jeder achte Mann erkrankt im Laufe seines Lebens daran – vor allem ab dem 50. Lebensjahr. In Deutschland erkranken laut Robert Koch-Institut Berlin jährlich etwa 65.820 Männer neu daran.
Die gute Nachricht: Wird Prostatakrebs früh erkannt, gehört er zu den am besten behandelbaren Krebsarten. Da er in frühen Stadien meist keine Beschwerden verursacht, ist eine regelmäßige Vorsorge entscheidend.
Was sind die Symptome und Frühsymptome von Prostatakrebs?
Prostatakrebs verursacht im Frühstadium oft keine Symptome. Die Schwere der Symptome hängt vom Ort und Stadium des Krebses ab. Selbst wenn sich die Krankheit ausbreitet, zeigen manche Männer möglicherweise noch keine erkennbaren Anzeichen.
Harnwegsbeschwerden
Veränderungen der Harngewohnheiten gehören zu den häufigsten Anzeichen für Prostataprobleme, einschließlich Krebs. Diese Symptome entwickeln sich oft allmählich und können mit normalen Alterungserscheinungen oder anderen Erkrankungen verwechselt werden:
- Häufiges Wasserlassen, insbesondere nachts
- Unfähigkeit zu urinieren oder Schwierigkeiten beim Beginn oder Beenden des Wasserlassens
- Schwacher oder unterbrochener Harnstrahl
- Nachlaufen am Ende des Wasserlassens oder Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung
- Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
- Blut im Urin
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Sexuelle Symptome
Prostatakrebs kann auch die Sexualfunktion beeinträchtigen. Diese Symptome können zusammen mit Veränderungen beim Wasserlassen oder auch allein auftreten:
- Schwierigkeiten, eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten
- Schmerzen beim Samenerguss
- Verringertes Spermavolumen
- Blut im Sperma
- Schmerzen in den Hoden
Andere Symptome (in der Regel in späteren Stadien)
Mit fortschreitendem Prostatakrebs können aufgrund des Tumorwachstums oder der Metastasierung Symptome in anderen Bereichen des Körpers auftreten:
- Schmerzen oder Steifheit im Bauchraum, im unteren Rücken, in der Wirbelsäule, in den Rippen, in den Hüften oder in den Oberschenkeln
- Schwellungen, Schwäche oder Taubheitsgefühl in den Beinen
- Unerklärlicher Gewichtsverlust oder verminderter Appetit
- Beschwerden oder Schmerzen im Enddarmbereich
- Müdigkeit, die mit Anämie zusammenhängen kann
- Kompression des Rückenmarks
- Nierenprobleme oder Nierenversagen in fortgeschrittenen Stadien
Viele dieser Symptome können auch durch andere Erkrankungen verursacht werden. So kann beispielsweise eine gutartige Prostatavergrößerung, eine nicht krebsartige Erkrankung, die häufig bei älteren Männern auftritt, ähnliche Symptome wie Schwierigkeiten beim Wasserlassen hervorrufen.
Was verursacht Prostatakrebs?
Prostatakrebs entsteht, wenn sich genetische Mutationen in der DNA der Prostatazellen ansammeln, was zu unkontrolliertem Wachstum und der Bildung eines Tumors führt. Die genauen Auslöser dieser genetischen Veränderungen sind unklar, es wird jedoch angenommen, dass vererbte und erworbene genetische Faktoren eine Rolle spielen.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Zuerst erschienen auf theepochtimes.com unter dem Titel „Prostate Cancer: 1 in 8 Men Are at Risk–Here Are the Warning Signs“. (deutsche Bearbeitung kr)
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