Megalithen in der Bretagne zum Weltkulturerbe erklärt

Die berühmten Steinreihen von Carnac und weitere Megalithen in der französischen Bretagne sind zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden.
Das Welterbekomitee der UN-Kulturorganisation stimmte am Samstag in Paris dafür, die prähistorischen Steinformationen in die Welterbeliste aufzunehmen.
Die etwa 5000 bis 3000 Jahre vor Christus errichteten und bis zu 6,50 Meter hohen Steine erstrecken sich über ein Gebiet von 1.000 Quadratkilometern entlang der südbretonischen Küste im Westen Frankreichs.
Neben dem Stolz, die erste rein bretonische Stätte zu sein, die in die Liste aufgenommen wird, wächst vor Ort die Angst vor einem potenziellen Zustrom von Touristen.

Die Megalithen der „Carnac Alignments“ in Carnac, Westfrankreich, am 4. Juli 2025. Foto: Damien Meyer/AFP via Getty Images
Die berühmtesten Steinreihen sind zweifelsohne die von Carnac. Sie werden jedes Jahr von fast 300.000 Menschen besucht.
Die Menhire (bretonisch für langer Stein) in verschiedenen Höhen sind dort in langen Reihen angeordnet. Ihre genaue Funktion ist bis heute ein Rätsel.

Die Megalithen in Carnac, Westfrankreich, am 4. Juli 2025. Foto: Damien Meyer/AFP via Getty Images
Die UNESCO sprach von einem „außergewöhnlichen Zeugnis“ der technischen Fähigkeiten neolithischer Gemeinschaften, die solch große Steine herausbrechen, behauen und transportieren konnten.
Frankreich kann nun 54 Welterbestätten sein eigen nennen, in Deutschland sind es 55.
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Die UNESCO hat gleichzeitig auch die berühmten Märchenschlösser von Bayerns König Ludwig II. zum Welterbe erklärt: das Schloss Neuschwanstein, die Schlösser Herrenchiemsee und Linderhof sowie das Königshaus am Berg Schachen. In Bayern war seit mehr als einem Vierteljahrhundert auf diese Auszeichnung hingearbeitet worden.
(afp/red)
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