Nach Jermak-Rücktritt: Ukraine-Delegation reist für Verhandlungen in die USA

Eine ukrainische Delegation reist am Wochenende in die USA, um Gespräche über den US-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs zu führen. Nach dem Rücktritt von Andrij Jermak übernimmt Rustem Umerow die Leitung der Verhandlungen.
Die ostukrainische Bergarbeiterstadt Pokrowsk ist seit Monaten schwer umkämpft. (Archivbild)
Die ostukrainische Bergarbeiterstadt Pokrowsk ist seit Monaten schwer umkämpft. (Archivbild)Foto: Iryna Rybakova/Ukrainian 93rd Mechanized brigade/AP/dpa
Epoch Times29. November 2025

Eine ukrainische Delegation wird nach Angaben eines eingeweihten Vertreters am Wochenende zu Gesprächen über den US-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs in die USA reisen.

„Die Delegation plant ein Treffen mit der amerikanischen Seite am Ende dieser Woche“, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP von dem hochrangigen Vertreter. Die Gespräche könnten demnach im US-Bundesstaat Florida stattfinden.

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Rücktritt von Andrij Jermak

Kurz zuvor war der Leiter der ukrainischen Delegation bei den jüngsten Gesprächen in Genf über den US-Plan, Andrij Jermak, wegen Korruptionsverdachts zurückgetreten. Die ursprüngliche Fassung dieses Plans war weithin als vorteilhaft für Russland beurteilt worden.

Dem Vertreter zufolge sollte Jermak an den Gesprächen teilnehmen, ehe er zurücktreten musste. Stattdessen sollen die Gespräche nun vom Chef des ukrainischen Sicherheitsrats, Rustem Umerow, geleitet werden, wie zwei hochrangige ukrainische Regierungsvertreter sagten.

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Gespräche mit US-Sondergesandten

Für Samstag setzte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Gespräche mit potenziellen Kandidaten für Jermaks Nachfolge an. In der Zwischenzeit würden Militärs, Diplomaten und die Geheimdienste die Verhandlungen mit den USA führen, erklärte Selenskyj in Onlinediensten.

In den kommenden Tagen wird US-Verteidigungsstaatssekretär Dan Driscoll in Kiew erwartet, um den US-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs zu besprechen. Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, soll kommende Woche in Moskau mit Kreml-Chef Wladimir Putin darüber sprechen. (afp/red)



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