Trump: 30-prozentige Zölle gegen EU ab August – von der Leyen reagiert

US-Präsident Donald Trump hat Zölle auf Einfuhren aus der Europäischen Union in Höhe von 30 Prozent angekündigt. Dazu veröffentlichte er ein Schreiben an EU-Kommssionspräsidentin Ursula von der Leyen.
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New Yorker Hafen und Freiheitsstatue (Archiv)Foto: via dts Nachrichtenagentur
Epoch Times12. Juli 2025

US-Präsident Donald Trump hat Zölle auf Einfuhren aus der Europäischen Union in Höhe von 30 Prozent angekündigt.

Diese sollen ab dem 1. August gelten, wie aus einem von Trump am Samstag veröffentlichten Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hervorgeht. Diese Zollrate gelte demnach pauschal, getrennt von allen bisherigen Zöllen auf bestimmte Sektoren. Außerdem behielt er sich vor, die Maßnahmen nachträglich noch zu ändern.

Als Begründung für den Schritt beklagte Trump erneut das US-Handelsdefizit mit der EU. Zudem forderte er in dem Schreiben wieder einmal Unternehmen auf, in den USA zu produzieren, um Zölle zu vermeiden. Zeitgleich verkündete der US-Präsident Zölle in der gleichen Höhe auf Einfuhren aus Mexiko.

Von der Leyen reagiert

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen glaubt nach Trumps Ankündigung weiterhin an eine Einigung im Handelskonflikt.

„Wir sind weiterhin bereit, auf eine Einigung bis zum 1. August hinzuarbeiten“, teilte von der Leyen am Samstag mit. „Gleichzeitig werden wir alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Interessen der EU zu wahren, einschließlich der Verabschiedung verhältnismäßiger Gegenmaßnahmen, falls erforderlich“, stellte sie aber auch klar. Man habe „stets einer Verhandlungslösung mit den USA Vorrang eingeräumt“.

„Die Einführung von Zöllen in Höhe von 30 Prozent auf EU-Exporte würde wichtige transatlantische Lieferketten stören, was sich nachteilig auf Unternehmen, Verbraucher und Patienten auf beiden Seiten des Atlantiks auswirken würde“, warnte von der Leyen. Bis zu einer Einigung wolle man weiterhin seine globalen Partnerschaften, die „fest in den Grundsätzen des regelbasierten internationalen Handels verankert“ seien, vertiefen, so die Kommissionspräsidentin. (dts/red)



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