Verheerender Großbrand mit 128 Toten: Hongkong steht unter Schock nach Mega-Brand

In Hongkong ist nach dem verheerenden Großbrand im Wohnkomplex Wang Fuk Court der Opfer gedacht worden. Das Feuer brannte über 40 Stunden und zerstörte große Teile der Anlage, wobei 128 Menschen starben und viele weiterhin vermisst werden.
Titelbild
Eine verzweifelte Frau in der Nähe der Wohngebäude, die am 27. November 2025 in Wang Fuk Court im Bezirk Tai Po in Hongkong brannten.Foto: Isaac Lawrence/Getty Images
Epoch Times29. November 2025

Nach dem verheerenden Großbrand in Hongkong mit 128 Toten ist am Samstag der Opfer gedacht worden. Der Regierungschef der chinesischen Sonderverwaltungszone, John Lee, stand mit mehreren Ministern und Dutzenden hochrangigen Beamten am Morgen drei Minuten lang schweigend vor dem Regierungssitz, wo die Flaggen des kommunistischen Chinas und Hongkongs auf Halbmast wehten.

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Viele Vermisste und offene Identifizierungen

Rund 200 Menschen wurden nach einem der verheerendsten Brände der Stadt nach wie vor vermisst, 89 Leichen waren noch nicht identifiziert.

Der Großbrand war am Mittwoch im Wohnkomplex Wang Fuk Court im nördlichen Stadtteil Tai Po ausgebrochen. Das Feuer wütete über 40 Stunden lang in sieben der acht Hochhausblöcke der Wohnanlage, die insgesamt fast 2000 Wohneinheiten umfasst.

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Löscharbeiten abgeschlossen

Am Freitagmorgen erklärte die Feuerwehr, dass die Löscharbeiten beendet seien. An dem Komplex fanden gerade Renovierungsarbeiten statt, weshalb er mit Bambusgerüsten eingerüstet war.

Laut am Freitag vorgelegten Ermittlungsergebnissen wurde das Feuer durch die Bambusgerüste und andere brennbare Materialien, die zum Schutz vor Staub und herabfallenden Gegenständen verwendet wurden, angefacht. Eine besondere Rolle spielten offenbar Schaumstoffplatten vor Fenstern sowie Schutznetze. (afp/red)



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