Sparkassen wollen Nachbesserungen bei KfW-Sonderkrediten in Coronakrise

Eine Verlängerung der Rückzahlungsfristen für KfW-Kredite und die Auflage von Investitionsprogrammen durch die Sparkassen fordert die Präsidentin des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe, Liane Buchholz.
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SparkasseFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times2. April 2020

Aus den Sparkassen wird der Ruf nach Nachbesserungen bei den Rettungskrediten in der Coronakrise laut. Die Präsidentin des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe, Liane Buchholz, forderte in der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“, die Unternehmen sollten mehr Zeit bekommen, Geld zurückzuzahlen. Beim Programm der staatlichen Förderbank KfW bekommen derzeit nur jene Unternehmen ein Darlehen, die dieses voraussichtlich innerhalb von fünf Jahren wieder zurückzahlen können.

„An dieser Stelle sollte nachgebessert werden“, sagte Buchholz. „Die fünf Jahre greifen zu kurz. Es wäre sinnvoll, den Unternehmen mehr Zeit zu geben.“ Der Verband vertritt knapp 60 kommunale Geldinstitute aus NRW. Buchholz regte zugleich an, dass Sparkassen angesichts der aktuellen Krise auch direkt bei Unternehmen einsteigen könnten, um mit Kapital zu helfen. „Es wäre hilfreich, bestimmte Unternehmen auch direkt mit Eigenkapital zu unterstützen.

Beteiligungen der Sparkassen

Einige Sparkassen und die NRW.Bank haben bereits Beteiligungsgesellschaften, die beispielsweise in Start-ups investieren“, sagte sie. „Ein ähnliches Vorgehen kann ich mir auch bei Firmen vorstellen, die unter der Coronakrise leiden.“ Buchholz fügte hinzu: „Auch nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Mauerfall gab es vergleichbare Programme, um die Wirtschaft nach vorne zu bringen.“ (dts)

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